Vektoriales „Ich“

Wer bin ich eigentlich ? Was macht mich zu dem, der ich jetzt bin ? Bin ich fremdbestimmt, genetisch vorbelastet ….? Wie viel ich bin ich ? Das wahre, unverfälschte ich ? Spiele ich immer nur eine vorbestimmte Rolle … Produkt meiner Vergangenheit, der Kindheit …lasse ich mich ver_leiten ?
Fragen, die ich mir immer mal wieder stelle und ich danach immer verwirrter als vorher bin …weil ich einfach keine abschließende Antwort finde.
Ja, sicher, ich bin die Summe dessen, was in mich hineinerzogen wurde …was ich kopiert und imitiert habe …. abgeschaut von meinen Eltern, die ich doch nur am Rand kennengelernt habe.
Um besser und überhaupt verstehen zu können, warum ich der sein könnte, der ich letztlich bin ….hier eine (unvollständige) Aufzählung der “elterlichen” Qualitäten …
garantiert bin ich dabei ungerecht und auch ( vielleicht falsch) *urteilend* …. aber ich repräsentiere alle bei meinen Eltern wahrgenommen Eigenschaften selbst am allerbesten …

Meine Mutter:
sensibel, zerstörerisch, musikverliebt, abwesend, kontrolliert, realitätsfremd, streng katholisch, treu, kränklich, abweisend, lügnerisch, vorurteilsgebunden, manisch-depressiv, grenzgängerisch, klug, egoistisch, sektiererisch, selbstredend, einsam, insistierend, richtungsweisend, hörig …

Mein Vater:
sportbegeistert, sensibel, unzuverlässig, begeisterungsfähig, schüchtern, genießerisch, abwesend, einseitig, blauäugig, egoistisch, orientierungslos, workaholisch, entdeckerfreudig, systemimmanent, schweigend, offen, unzuverlässig, glanzvoll …

Was ich gehört habe ? Placebo …. *Every you Every me*