Ein Tag gleicht momentan dem anderen, somit gibt es wenig Erwähnenswertes zu berichten … ich schwimme, schlafe sehr viel, denke (zu) viel nach … schreibe und lebe … und mache mir Gedanken über die Weihnachtsgeschenke …denke an vergangene Weihnachten …an zusammen verbrachte Weihnachten (Familie & Co.) …wie ich feststelle, eigentlich für mich so die schlimmste Zeit im ganzen Jahr … ohne wieder jammern zu wollen …aber Weihnachten bedeutet mir (fast) nichts mehr …hat mir eigentlich noch nie viel bedeutet … ich feiere es nur wegen der Kinder … aber ansonsten …
Zum Glück muss dieses Jahr Alice am 1. und 2. Feiertag arbeiten … und ich habe somit einen Grund bei den Kids zu sein …kann mich ablenken … und falle vielleicht nicht -so wie im letzten Jahr- in ein tiefes, dunkles Loch … aber egal, es ist ja noch nicht so weit … und vielleicht wird es auch dieses Jahr ganz anders sein als vermutet … wenn man das Ganze relativiert und nüchtern betrachtet, ist Weihnachten eben auch nur ein Tag unter vielen … kein Grund zur Panik also, hoff ich.
Gestern war ich mal wieder abends so müde, dass ich schon um kurz vor 21.00 eingeschlafen bin…. und das, obwohl ich weiß, dass ich spätestens nach 3 Stunden aufwache und nicht gleich wieder einschlafen kann … in diesem Fall aber ganz gut, weil ich im ARD einen Film anschauen konnte und das sogar von Anfang an, also just in time eingeschaltet… (sehr zufällig, denn normalerweise guck ich nur noch DVD und wenn es Filme gibt, die mich interessieren könnten, läuft der Film meist schon über eine halbe Stunde, und ich schalte automatisch um, ok, ich zappe dann, aber einen halben Film, egal wie interessant er wäre, sehe ich mir prinzipiell nicht an)
Der ARD_Film hieß “Das geheime Leben der Worte”; Hauptdarsteller sind Sarah Polley und Tim Robbins …( bei Tim Robbins bin ich mehr als vorsichtig, weil ich ihn nicht mag, zumindest die Rollen, die er (bisher) verkörpert (hat)…”The Player” z.B., dieser Robert Altman_Film … naja … Short Cuts war besser, nicht so zwingend konstruiert ( grundsätzlich steh ich ja auf Multi_Plots (oder wie immer man das nennen will, auch “Magnolia” ist super ….bei “Pret-à-Porter” hab ich mich allerdings tierisch gelangweilt … vielleicht ist Mode nicht mein Ding …trotz Julia Roberts und ups, wieder Tim Robbins …
Jedenfalls war der Film “Das Geheimnis der Worte” eine wahnsinnig aufwühlende und intensive Filmerfahrung …ich spar mir wieder die Einzelheiten, da Ihr das alles ja auch bei Wiki nachlesen könnt … aber der Film wirkt nach …was bei mir in dieser Intensität selten ist …nach den ersten 10 Minuten wollte ich schon umschalten, mir war die Story einfach zu öd… es geht um einen Brandverletzten ( Tim Robbins) auf einer Bohrinsel, der von einer stillen und in sich gekehrten Krankenpflegerin (Sarah Polley) versorgt wird …ich mag keine Kranken(haus)filme …aber dieser Film ist völlig anders … und der Filmtitel spiegelt echt das wieder, was auch dann zu sehen ist … ruhige, oft meditative Bilder … Sprachlosigkeit angesichts des schrecklichen Geheimnisses der Frau, das dann in einem sehr bewegenden Moment “offenbart” wird … unbedingt anschauen … ok, ich zeig Euch hier auch wieder den entsprechenden Trailer …(klar ein Film über das Thema überhaupt: “L”):
Leider ist der einzig deutsche Clip auf youtube eine “FAZ-Rezension” .. also nicht wundern … (FAZ lese (oder las) ich nur wegen dem FeuilletonTeil … ansonsten zu konservativ für mich):
Die Beurteilung des Rezensenten ist teilweise sehr grenzwertig …weil tendenziell negativ … also bitte nicht abschrecken lassen (oder wollt Ihr etwa einen spanischen youtube_Clip ?!)
Was ich heute gehört habe ? Sons & Daughters …“This Gift” …
