Juni 30, 2009 um 8:28 (Kopf_menschliches, liebe, love)
Tags: Alice, Aus, Blog, Ende, flame, Fragen, Frau, Gedanken, Gefühl, Gefühle, Gestern, Heute, krank, liebe, love, Nacht, Nürnberg, Schicksal, Schmerz, Seele, Vergangenheit, Wunde
Ja, es ist tatsächlich aus … genau um 19.45 Uhr hat sie sich von mir verabschiedet … für immer.
Wir konnten uns noch nicht mal persönlich gegenüberstehen, uns in die Augen sehen, uns ein letztes Mal umarmen … es war nur ein virtueller Abschied. Das ganze hat noch nicht mal 10 Minuten gedauert.
Der Grund, der zu diesem Aus führte, ist so unwahrscheinlich banal und absurd: Es sind meine Kinder, die sie nicht mit sich und ihrem und unserem Leben vereinbaren könnte. Sie wäre nicht an erster Stelle, so hat sie sich mal ausgedrückt, sondern die Kinder würden immer “zwischen” uns stehen. Ein für sie unfassbarer Gedanke. Naja, sie hat dennoch versucht, irgendwie für sich eine Lösung zu finden, alle Vor- und Nachteile gegenüberzustellen, abzuwägen … aber letztlich haben ihre Prinzipien doch gesiegt, waren stärker als ihre Bereitschaft, es trotzdem mal zu versuchen.
Ich fühle mich jetzt tot, so wie damals, als Alice mir gesagt hat, dass sie sich von mir trennen möchte. Das einzige was mir bleibt, ist dieser Eintrag, denn wenn ich schreibe, das Geräusch der Tasten höre und meine Finger mechanisch über die Tastatur gleiten lasse, kann ich die Einsamkeit etwas verdrängen … das, was danach kommt, vielleicht ein kleines bisschen hinauszögern …
Merkwürdig, diese plötzlich wieder gewonnene Stille und Verlassenheit. Ok. ich lebe noch … mein Herz schlägt nur an der falschen Stelle. Mein ganzer Oberkörper zieht sich so langsam zusammen, nun, wo der Schmerz sich vom Kopf aus auf den Rest des Körpers ausdehnt … sich wie ein bleischweres Tuch über mich wirft … und ich nach und nach wieder mein “normales”, altes Bewusstsein erlange. Und ich erkenne, dass ich erneut allein bin … mit meinem Selbstmitleid und mit der dumpfen Gewissheit, dass ich nie mehr so stark lieben kann. Nie mehr echtes Vertrauen entgegen bringen kann.
Ich spüre jetzt, wie sich andere gefühlt haben. Frauen, die ich auf ähnliche Weise verletzt habe. Frauen, die ich nicht lieben konnte, weil ich mich noch nicht bereit gefühlt habe. Noch nicht diese innere Grenze überschreiten konnte … bei FLAME konnte ich es plötzlich, hatte ich auf magische Weise diese Sicherheit …konnte mich vergessen und wieder ich selbst sein …
Das Schlimme ist, ich weiß, ich werde wieder rückfällig werden, mich kraftlos und reumütig wieder zu der Person begeben, mit der alles angefangen hat, und mit der dann wohl auch alles enden wird: ALICE. Sie ist mein Schicksal, mein wahrer, tief sitzender Schmerz … meine offene,nie ganz verheilende Seelenwunde …
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Juni 29, 2009 um 7:15 (Natalie, my flame)
Tags: Aktuell, Blog, Du, flame, Frau, Gedanken, Gefühl, Gefühle, Gestern, Heute, liebe, love, Natalie, Nürnberg, Neu, Vergangenheit, Welt, Zeit
Die Liebe zu FLAME ist größtes Glück und größtes Unglück. Wir lieben uns und trotzdem ist da noch eine Sache, die zwischen uns steht. Und eine Lösung ist nicht in Sicht. Es ist ein langsam schmerzhafter Prozess … mit jedem Tag wird unsere Liebe größer, aber auch unsere Zweifel, ob es mit uns überhaupt klappen könnte …
FLAME zu lieben, heißt sich Herausforderungen zu stellen. Es ist ein kleiner Kampf, den wir führen. Wir kämpfen ohne strategischen Plan, ohne militärische Mittel um das wichtigste überhaupt. Es ist ein verzweifeltes Bestreben, ein Suchen nach einer Lösung, von der wir sicher sind, sie nicht finden zu können. Wir haben beide unsere negativen Erfahrungen gemacht, sind auf ähnliche Weise enttäuscht worden und dadurch transparent und verwundbar … manchmal kommt FLAME mir sehr gefasst und defensiv vor, was wohl an ihrem Beruf liegt … dann aber wieder ist sie sehr verletzlich, anschmiegsam und liebesbedürftig … genau wie ich … wir sind gleich… in unseren Gefühlen, in dem was wir denken … und doch auch verschieden … es ist ein Traum und ein Alptraum … nein, das ist es nicht … es ist vollkommen anders als alles, was ich bisher erleben durfte …anders, weil es einfach besser ist …anders, weil ich endlich wieder Gefühle zulassen kann …ich war verschüttet, unter 1000 Trümmern begraben und kriege endlich wieder Luft … Luft zum Atmen und Luft, um wieder lieben zu können … nicht nur ein vages und dumpfes Gefühl …nein, ich merke wieder, wie sich Liebe anfühlen muss … mit welchen Schmerzen Liebe verbunden ist …und mit welcher Erregung …
Was ich gehört habe ? Blur “Boys and Girls”
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Juni 28, 2009 um 1:51 (liebe, love)
Tags: alles, Blog, flame, Gedanken, Gedicht, Gefühl, Gefühle, Heute, krank, Leben, liebe, love, Natalie, worte, Zeit
mea maxima
vulva
and
care for me
du lachst
und
baust
deinen Hügel
um mich
legst dich
beugst
deine Gedanken
angewinkelt
tropfendsteife
heiße
Honigfäden über
meinen Rücken
und malst
geheime Zeichen
fremder Sprachen
wandern
auf meiner Haut
die Wirbelsäule
sagst du
eine erogene Zone
und lachst
vom Leben
überwältigt
wieder und wieder
die Augen
geschlossen
dein Hals
unsere Körper
trocknen
unsere Seelen
können
das Verlangen
die Sehnsucht
reinwaschen
für einen kurzen
Moment
Stille
Verlegenheit
in der wir unsere
Haut
wieder wittern
ozeanhelle
Himmel in uns
verdecken
die Sicht auf
farblose Fragen
dessen Antwort
wir vergessen
nichts
was besteht
was bleibt
davor und danach
als du
dein Lachen
…
mea culpa …
(Was ich gehört habe ? Melody Gardot “ Love me like a river does“)
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