Nachdem das letzte Wochenende eine mittlere geistige Katastrophe war, geht es mir diesmal schon bedeutend besser. Auch wenn ich jetzt ein schlechtes Gewissen habe. Denn im Grunde genommen habe ich nichts Bedeutendes erreicht. Kein Haus gebaut, kein Kind gezeugt. Oder für den Weltfrieden gebetet. Stattdessen habe ich das ganze Wochenende ohne ernstzunehmenden Sozialkontakt faul im Bett verbracht.
Hier so eine Art Bilanz der letzten 24 Stunden im Leben eines nicht vorweihnachtlich tangierten
Prokrastinationswilligen.
geschlafen:
insg. ca. 12 Stunden, aber zumeist traumlos …
gelesen:
– Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone von Mark Haddon (unser *BookClubBook*, Kritik folgt dann in den nächsten Tagen)
- The Time Traveler’s Wife von Audrey Niffenegger ( sehr anschauliche Geschichte über einen “zeitreisenden” Mann, der seiner (zukünftigen) Frau Auskunft über die Liebe und sein/ihr gemeinsames Leben prognostiziert …kann noch keine abschließende Wertung abgeben, da ich erst auf Seite 170 oder so bin)
- Kleines Wörterbuch für Liebende von Xiaolu Guo …. Eine Chinesin in London. Eine Lost in Translation_Story. Ironisch, erotisch, traurig. Herzzerreißend. Und definitiv eines der besten Bücher, das ich dieses Jahr gelesen habe.
DVD geglotzt:
- “Reservation Road” (USA 2007) mit Joaquin Phonix, Mark Ruffafo u. Jennifer Connelly … beklemmend
- “Outsourced” (USA, 2006) mit Ayesha Dharker u. Josh Hamilton …süße, interkulturelle LoveStory
- “Die Geschwister Savage” (USA, 2007) mit Laura Linney u. Philip Seymour Hoffmann … ArtHouseKino vom Feinsten
- “88 Minutes” ( USA 2007) mit Al Pacino …. lächerlich, unbedeutender ActionFilm mit einem sich selbst verheizenden “SuperStar”
Was ich gehört habe ? Deerhunter “Little Kids”

kittynn sagte,
November 29, 2009 um 10:55 pm
Oh, The Time Traveler’s Wife fand ich auch ganz toll – übrigens auch als Film!
midlifelover sagte,
November 30, 2009 um 8:31 am
Ja, den Film will ich mir auch unbedingt noch ansehen. Aber erstmal lese ich das Buch zu Ende. Außerdem: Literaturverfilmungen sind fast immer enttäuschend. Weil die Bilder im Kopf ja meist nicht mit den Bildern auf der Leinwand übereinstimmen. Aber egal, es gibt auch Ausnahmen.