Jahresendzeitstimmung, mal ein anderes Wort. Ich kann ja nicht ständig von Novemberdepression sprechen. Vor allem, weil es nur noch ein paar Tage bis zum Dezember sind. Unglaublich, dass bald wieder Weihnachten sein soll. Und noch unglaublicher, dass ich wieder ein Jahr ohne Alice überlebt habe. Noch ist es vielleicht zu früh, eine abschließende Bilanz zu ziehen, aber eines lässt sich vielleicht jetzt schon sagen: 2009 war nicht sooo schlimm wie 2006. Das Jahr also, in dem alles begann. Das Katastrophenjahr schlechthin …
Aber lassen wir das. Momentan versuche ich, mich mental zu festigen. Indem ich mich bemühe, auch in schlechten Ereignissen einen positiven Kern zu entdecken. Kann sein, dass man das Ganze Zweckoptimismus nennt. Ich nenne es SelbstüberlistungsStrategie. Wahrscheinlich ist es bloß eine von mir noch nicht wahrgenommene bessere Form der Verdrängung.
Aber irgendwie scheint es zu wirken. Nun muss ich nur noch ein Mittel gegen meine erneuten Schlafstörungen finden, und ich bin geheilt. Hm, weniger Kaffee trinken wäre da bestimmt nicht schlecht. Oder noch etwas früher ins Bett gehen. Feste Schlafzeiten zwecks festen Schlafrhythmus einrichten vielleicht auch so eine Idee. Wie dem auch sei, December´s waiting…neuer Monat, neues Spiel, neues Glück…
Was ich gehört habe ? „That’s Not My Name“ Ting Tings