Keine Ahnung, wie und ob man sich zum Thanksgiving begrüßt oder gratuliert. Aber ich hätte da eventuell einen Filmvorschlag. Schon etwas älter zwar, aber alt heißt ja nicht veraltet. Es ist der ideale Film zum idealen Tag. Ein Jodie Foster Film. Ein Familienfilm. Zum Lachen, Träumen und Traurigseindürfen. Neben einen vielleicht zum damaligen Zeitpunkt noch „drogenfreien“ Robert Downey Jr. und einer jungen, unbekannten Claire Daines, taucht in dem Film natürlich irgendwann auch ein toter und trotz allem relativ lebendiger Truthahn auf:
Leider läuft der Streifen sehr selten im TV und auf DVD ist er bedauerlicherweise auch ziemlich schwer aufzutreiben. Aber vielleicht findet ihr ja trotzdem einen Weg, Euch den Film zu besorgen. Und am besten schaut Ihr ihn euch dann im Familienkreis an. Mit einer extra großen Portion Truthahn auf dem Teller…In diesem Sinne „Happy Thanksgiving to all of you“
Was ich gehört habe ? „Meet Me On The Equinox“ Death Cab For Cutie
Jahresendzeitstimmung, mal ein anderes Wort. Ich kann ja nicht ständig von Novemberdepression sprechen. Vor allem, weil es nur noch ein paar Tage bis zum Dezember sind. Unglaublich, dass bald wieder Weihnachten sein soll. Und noch unglaublicher, dass ich wieder ein Jahr ohne Alice überlebt habe. Noch ist es vielleicht zu früh, eine abschließende Bilanz zu ziehen, aber eines lässt sich vielleicht jetzt schon sagen: 2009 war nicht sooo schlimm wie 2006. Das Jahr also, in dem alles begann. Das Katastrophenjahr schlechthin …
Aber lassen wir das. Momentan versuche ich, mich mental zu festigen. Indem ich mich bemühe, auch in schlechten Ereignissen einen positiven Kern zu entdecken. Kann sein, dass man das Ganze Zweckoptimismus nennt. Ich nenne es SelbstüberlistungsStrategie. Wahrscheinlich ist es bloß eine von mir noch nicht wahrgenommene bessere Form der Verdrängung.
Aber irgendwie scheint es zu wirken. Nun muss ich nur noch ein Mittel gegen meine erneuten Schlafstörungen finden, und ich bin geheilt. Hm, weniger Kaffee trinken wäre da bestimmt nicht schlecht. Oder noch etwas früher ins Bett gehen. Feste Schlafzeiten zwecks festen Schlafrhythmus einrichten vielleicht auch so eine Idee. Wie dem auch sei, December´s waiting…neuer Monat, neues Spiel, neues Glück…
Was ich gehört habe ? „That’s Not My Name“ Ting Tings
Mein Tag in Stichworten: schlecht geschlafen (like always), BadBlockade, frühstücken, etwas I-Net, arbeiten, U-Bahn, Straßenbahn, Essen für Sohn, 1. Espresso, Hausaufgaben mit Sohn, Bibliothek, 2. Espresso, Hausaufgaben Ende, CD brennen (Hörspiel), 3. Espresso, Hausaufgaben mit Tochter, Abendbrot, Spülmaschine, vorlesen, Bett, 4. Espresso …und jetzt:Warten auf Alice und keine weiteren Espressi trinken …