Das Neue Jahr wird dort anfangen wo das alte aufgehört hat. Es wird ein nahtloser, schmerzfreier Übergang sein. Unspektakuär. Die gleichen Sorgen, Hoffnungen, Ängste und Wünsche. Das ist sicher bei jedem so. Auch wenn man sich einzureden versucht, dass im nächsten Jahr alles anders und besser wird.
Gute Vorsätze gibt es bei mir nicht. Mich vielleicht noch mehr um das kümmern, was ich sage. Etwas besser auf die Wahl meiner Worte achten. Nichts kann mehr verletzten als Worte und Gewehrkugeln … beides kann man nicht mehr zurücknehmen. Und deshalb ist alles, was mir jetzt noch zu sagen bleibt, dass es mir Leid tut. Um die Worte, die ich unbewusst oder auch bewusst geschrieben oder gesagt habe. Es tut mir Leid um die Menschen, die ich damit verletzt habe. Verletzt und dann auch ein Stück weit verloren. Ihr Vertrauen und ihre Liebe aufs Spiel gesetzt habe.
Manchmal habe ich auch Dinge unterlassen. Dinge nicht zur Sprache gebracht. Mich klein gemacht, geduckt, zusammengerollt und irgendwann dann entfernt. Auch dafür sorry.
Und das Schlimme ist, dass ich mich nur graduell verbessern kann. Dass ich es zwar weiß, aber dann doch nichts dagegen unternehme. Aus Angst und Schwäche. Immer wieder und wieder…
Ich liebe, ohne dass ich wirklich bereit bin, mich voll hinzugeben, fallen zu lassen… auch das wird sich bestimmt nicht so leicht ändern, jedenfalls nicht innerhalb eines (neuen) Jahres …
Trotzdem: Seid umarmt …ihr alle, da draußen …egal wo (A, CH, D, …) ihr feiert … lasst es krachen … liebt und lebt … genießt es … every moment of your life(s) ….
Was ich gehört habe ? Bikini Kill „For only“