1. „Bottle Shock“ Regie: Randall Miller (mit Chris Pine u. Alan Rickman )
2. „The Fog- Nebel des Grauens“ (2005) Regie: Rupert Wainwright (mit Tom Welling u. Selma Blair)
3. „The State Within“ Regie: Michael Offer/ Daniel Percival (mit Ben Daniels u. Sharon Gless)
4. „Sin City“ Regie: Robert Rodriguez & Frank Miller (mit Mickey Rourke, Bruce Willis, Brittany Murphy u.a.)
5.“The Cry of the Owl“ Regie:Jamie Thraves (mit Paddy Considine u. Julia Stiles)
6. „Cry-Baby“ Regie: John Waters (mit Johnny Depp u. Iggy Pop)
7. „Planet Terror“ Regie: Robert Rodriguez (mit Rose MacGowan u.Freddy Rodríguez)
Mehr als nur so ein komisches Gefühl. Es ist unerträglich. Diese absolute Stille, die mich umgibt. Niemand, der mit mir spricht oder mit dem ich sprechen kann. Das Lachen meiner Kinder fehlt mir. Das Wissen, dass sie ganz in der Nähe sind. Und ich bei ihnen. Nur ein paar Meter entfernt.
Im Moment spüre ich nichts, absolut nichts, bin mehr als nur betäubt. Erlebe so was wie eine Operation am offenen Herzen, vollgepumpt mit 1000 Tranquilizern, und irgendwie “out of body” …
Als Alice kam, habe ich nur ein paar Sätze gewechselt. Ich konnte einfach nicht. Weil ich wütend und verzweifelt war. Weil sie einfach (immer noch) nicht weiß, wer ich bin. Wie ich mich fühle und vor allem, wie ich auf bestimmte, unvorhergesehene Situationen reagiere.
Nach 4 Wochen Abwesenheit mit einem anderen Typen aufzukreuzen, der sie in ihrem Auto von der Ostsee (wo sie ein paar Tage bei ihrem Bruder verbracht hat) bis nach Nürnberg begleitet hat, ist für mich nun mal sehr verstörend. Kann natürlich sein, dass ich auch einfach nicht flexibel bin, tolerant genug, um darüber hinwegzusehen.
Der Typ ist übrigens ein Freund ihres Bruders, den anscheinend auch unsere Kinder kennen. Zumindest meine Tochter. Und dieser Typ ruft mich, fünf Minuten bevor Alice mit dem Auto vorfährt von ihrem Handy an und imitiert dabei eine Anrufbeantworterstimme. “Im Auftrag von … soll ich Ihnen berichten, dass ….usw.” Klar, es sollte witzig rüberkommen , aber in dem Moment war es einfach nur vollkommen unangebracht.
Auch wenn ich nicht mehr mit Alice zusammenlebe, dachte ich, dass wir uns nach vier Wochen “ohne einander” ein bisschen hätten unterhalten können. Allein. Ohne fremde Zuhörer. Nur sie und ich …
Aber ich wollte nur noch “nach Hause”. So schnell wie möglich. War dementsprechend wortkarg und abweisend zu Alice und habe ihr dadurch natürlich genau das falsche Signal übermittelt. Und jetzt fühle ich mich schuldig. Hab ihr gegenüber ein vollkommen schlechtes Gewissen. Weil ich nicht gesellschaftsfähig bin. Nicht cool genug reagiert habe. Über den Dingen stehend … Mich stattdessen wie der letzte Idiot benommen habe …. Aber ich konnte nicht anders … werde es wohl nie können…
Vielleicht kann ich in einem halben Jahr den notwendigen ironischen Abstand finden, aber jetzt … egal, heute ist einfach überhaupt nicht mein Tag, ich ertrinke mal wieder in Selbstmitleid … möchte mich am liebsten lebendig begraben lassen, oder zumindest ganz tief die Decke über den Kopf ziehen … und nur noch schlafen ….tage- und wochenlang ….
Hm, das einzig Gute an dem heutigen Tag ist, dass ich vor kurzem den neusten Ch. Gainsbourg Song hören konnte (produced by Beck): IRM ….